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7 Tipps für mehr Engagement auf Social Media

Betrachten wir Social Media Engagement einmal als eine Art nette Party. Sie laden Leute zu einem schönen Abend ein und halten eine Unterhaltung zwischen Gastgeber und Gästen aufrecht.

Für viele Marketing Experten ist Social Media wie solch eine Party. Es geht nicht nur darum, beliebt zu wirken. Es geht vor allem darum, bedeutungsvolle Konversationen zwischen bereits bestehenden und zukünftigen Kunden zu schaffen.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen 7 Tipps für mehr Engagement auf Social Media.

„Content is King but engagement is Queen and the lady rules the house.“
– Mari Smith

 

Was ist Social Media Engagement?

Social Media Engagement stellt eine messbare Einheit für Kommentare, Likes und Shares (das Teilen der Inhalte) dar. Natürlich können Sie sich darauf konzentrieren, so viele Follower wie möglich zu generieren.

Doch im Endeffekt ist die wichtigste Einheit für den Erfolg auf sozialen Medien das Publikum, welches mit Ihnen interagiert

Mehr Engagement auf Social Media

Erinnern Sie sich an unsere Party? Stellen Sie sich vor, Sie laden eine hunderte von Leuten ein, doch alle sitzen nur schweigend herum. Kein Smalltalk, keine Konversationen.

Würden Sie diese Party als erfolgreich bezeichnen? Natürlich können Sie damit prahlen, wie viele Gäste auf Ihrer Party waren.

Aber hatten Ihre Gäste auch Spaß? Mochten Sie Ihre Häppchen und die Auswahl der Getränke?

Unterschiedliche Aktivitäten und Engagement-Arten sind das Erfolgsrezept für jede Social Media Plattform. Nur damit können Sie eine positive Markenerfahrung und bedeutungsvolle Kontakte zu bestehenden und neuen Kunden schaffen.

Engagement wird dabei mit unterschiedlichen Variablen gemessen:

  • Shares oder Tweets
  • Kommentare
  • Likes
  • Follower und das Wachsen des Publikums
  • Click-Through-Rate (CTR)
  • Nutzung markenbezogener Hashtags  

 

7 Tipps für mehr Engagement auf Social Media

Natürlich können Sie zähneknirschend darauf warten, dass Ihr Publikum spontan anfängt zu interagieren.

Doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass Ihre Anhängerschaft einen kleinen Schubs braucht. Zum Glück gibt es einige Tricks, wie Sie genau das erreichen können.

 

1. Analysieren Sie Ihr derzeitiges Engagement

Es ist schwer, Wachstum zu verfolgen, wenn Sie nicht einmal wissen, wo der Anfangspunkt ist.

Setzen Sie Ihren Analysehut auf (Keine Sorge, Sie sehen toll damit aus!) und analysieren Sie die aktuelle Zahl Ihrer Follower, die Zahl der durchschnittlichen Kommentare und Shares, oder andere Zahlen, die für Sie eine Bedeutung haben.

Ab diesem Zeitpunkt überprüfen Sie diese Werte in regelmäßigen Abständen. Damit können Sie Wachstum und etwaige Einbrüche schnell erkennen und feststellen, was auf Ihren Social Media Kanälen klappt, und was eben nicht.

Aktuelles Engagement analysieren

 

2. Wählen Sie Ihre Strategie 

Natürlich gibt es im professionellen Marketing keine Allgemeinlösung, die auf alle Probleme anwendbar ist. Die Ziele jedes Unternehmens unterscheiden sich voneinander. So unterscheidet sich auch jede Social Media Strategie.

Beispiel Bijou Brigitte Instagram
Quelle: Bijou Brigitte Instagram
Beispiel Mercedes Benz Instagram
Quelle: Mercedes Benz Instagram

 

 

 

 

 

 

 

Der Automobilhersteller Mercedes Benz und der Schmuckhersteller Bijou Brigitte haben unterschiedliche Motivationen hinter ihrem Engagement und das führt schließlich zu dem unterschiedlichen Content, den sie produzieren.

Bijou Brigitte erstellt eher jugendliche und feminine Beiträge, während Mercedes Benz einen maskulinen und „erwachsenen“ Touch hat. Doch eines haben beide gemeinsam:

Ihr Engagement funktioniert auf ihre persönliche Art und Weise für genau das richtige Publikum.

Abhängig davon, was am besten zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Marke passt, können Ihre Social Media Engagement Ziele folgende sein:

  • Die Außenwirkung Ihres Unternehmens ändern
  • Neue Leads entwickeln
  • Feedback über neue Produkte erhalten
  • Ihr Publikum weiterbilden

 

3. Lernen Sie Ihr Publikum kennen

Es fällt schwer, Menschen zum Interagieren zu bewegen, wenn Sie nicht einmal wissen, mit wem Sie sprechen. Die Wahl der Sprache, der Tonalität und Ressourcen, die auf ein Publikum wirken, unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen:

Vermutlich wird Tonalität und Sprache bei einem Floristen anders sein, als bei einem Süßigkeiten-Hersteller. Ihr Publikum kennenzulernen wird Ihnen auch dabei helfen, folgende Punkte beantworten zu können:

  • Social Media Plattformen, die Sie nutzen sollten
  • Der richtige Zeitpunkt, um Content zu publizieren
  • Arten von Content, die Sie produzieren sollten
  • Tonalität und Markensprache, die Sie nutzen sollten 

Es gibt viele Wege, Ihr Publikum kennenzulernen. Einer der am meisten verbeiteten Möglichkeiten ist die Analyse mit Google Analytics oder Social Media Tools, wie Hubspot. Mit solchen Tools können Sie wichtige Informationen zu Ihrem Publikum einsehen, wie das Alter, Interessen oder Verhaltensmuster.

Wenn Sie richtig in die Tiefe gehen wollen, empfehlen wir Ihnen eine Buyer Persona zu erstellen. Wie das geht, können Sie in unserem Beitrag „Warum eine Buyer Persona wichtig ist“ herausfinden.

 

4. Erstellen und teilen Sie wertvollen Content

Nun, da Sie wissen, WER Ihnen folgt und WARUM Sie dieses Publikum erreichen wollen, sind Sie bereit für das dritte „W“:

Was soll ich meinem Publikum nur erzählen?

Sie benötigen Content, der Ihrem Publikum einen Mehrwert bietet. Content, der die Bedürfnisse und Pain Points (Probleme, die Ihr Publikum bewegen) Ihres Publikums aufgreift und anspricht. 

Wenn Sie nur damit Zeit verbringen, zu erzählen, wie toll Ihre Marke ist oder was Sie gerade im Angebot haben, wird es ziemlich schwer sein mit Ihrem Publikum eine engere und vertrauensvollere Verbindung aufzubauen. 

Wertvollen Content erstellen

 

In Sachen Format ist es wichtig zu verstehen, welcher Content für welche Plattform am besten geeignet ist: Künstlerisch hochwertige Bilder für Instagram, längere Texte oder Videos für Facebook, etc.

Seien Sie kreativ! Folgende Formate können Sie für Ihre Social Media Kanäle nutzen:

  • Wettbewerbe
  • Fragen stellen
  • Umfragen
  • Das Wissen Ihres Publikums testen
  • Kunden oder Nutzer interviewen und vorstellen
  • Animierte GIFs
  • Benutzerdefinierte Sticker oder Filter für Instagram Stories

Im Großen und Ganzen kann man sagen: Der beste Weg um herauszufinden, welcher Content wirkt, ist zu beobachten und zu lernen: Werden Sie zu einem Content Wissenschaftler.

Experimentieren Sie, erforschen Sie Trends und Reaktionen und wenden Sie Ihr neu erworbenes Wissen an.

 

5. Zeigen Sie Ihre menschliche Seite

Für User ist es angenehmer und einfacher, mit einer Marke in Kontakt zu treten, bei der offensichtlich ein Mensch dahintersteckt. Auch hinter Ihrem Unternehmen stehen Menschen. Warum also verstecken?

Beispiel NASA Instagram
Quelle: NASA Instagram

Die Instagram Seite der NASA stellt regelmäßig Astronauten und andere Mitarbeiter vor. Damit treffen Sie voll den Zeitgeist. Sie werden dadurch nicht nur menschlicher, sondern wecken das Interesse der User.

Viele Marken befürworten es, wenn das Social Media Team dem Content einen persönlichen und menschlichen Touch verleiht. Hierbei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Gehen Sie weiter: Liken Sie nicht nur, sondern kommentieren Sie auch
  • Erkennen Sie Fragen an und beantworten Sie diese
  • Antworten Sie auf Kommentare mit Wärme und Humor
  • Zeigen Sie die Menschen hinter der Marke mit Fotos oder Videos

 

6. Antworten Sie schnell und zeitnah

Eine Studie des Social Media Tool Entwicklers Social Sprout hat festgestellt, dass 40% der User von einem Unternehmen erwarten, innerhalb der ersten Stunde zu antworten. 79% erwarten eine Antwort innerhalb der ersten 24 Stunden.

Eine schnelle Antwort kann zu erhöhter Kundenzufriedenheit führen und Ihnen damit viel Zeit sparen.

Plattformen, wie Facebook, ermöglichen es Ihnen, Antworten bereits vorzuschreiben. Wenn ein User Ihr Facebook Unternehmensprofil öffnet, kann er mit einer Chatnachricht begrüßt werden.

Dort kann er sich durch häufig gestellte Fragen klicken und direkt Antworten erhalten, die Sie im Verlauf der Konversation nicht mehr beantworten müssen.

 

7. Denken Sie über den Feed-Rand hinaus

Kommentare und Shares sind eine super Sache. Aber diese öffentlich einsehbaren Möglichkeiten des Engagements sind nicht der einzige Weg um herauszufinden, was Ihr Publikum bewegt.

Private Konversationen, wie Direktnachrichten oder Story Interaktionen sind ebenfalls starke Beispiele für ein interagierendes Publikum.

Stellen Sie also sicher, dass Sie solch vermeintliche Kleinigkeiten nicht ignorieren, sondern angemessen darauf reagieren.

Über den Tellerrand hinaus sehen

 

Und wie geht es jetzt weiter?

Social Media kann vielen wie ein endloser Dschungel vorkommen. Deshalb habe ich in diesem Artikel 7 Tipps für mehr Engagement auf Social Media erstellt. Ich hoffe, Sie konnten ein paar wertvolle Informationen für Ihre Social Media Kanäle mitnehmen!

Trauen Sie sich ruhig, diese Tipps auch umzusetzen. Denn Social Media ist ein reines „Learning by Doing“. Fehler werden selbst den besten Agenturen passieren, deshalb sollten Sie von schlechteren Zahlen nicht sofort zurückschrecken.

Sehen Sie solche Phasen als eine Chance zur Optimierung! Viel Spaß und vor allem viel Erfolg!

hallo

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