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Social Media Trend

Clubhouse: Hat die App Zukunft?

Noch relativ unbekannt und nur auf wenige User begrenzt: Das ist die neue App Clubhouse. Wer in diesen (noch) exklusiven Club hinein will, braucht aktuell eine Einladung. Was genau Clubhouse ist und welches Marketingpotential dahinter steckt, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

Social-Media-Apps gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch das Konzept von Clubhouse ist neu: Hier werden spontane „Podcasts“ und Live-Diskussionen geführt – und zwar Audio-Only. Konkret bedeutet das, dass User sich lediglich mit der Stimme austauschen. Solche Diskussionen finden dann in bestimmten Räumen statt, in denen man auch auf Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Politik und Unterhaltungsbranche in Kontakt treten kann.  

Im Jahr 2020 entwickelt, ist die App aktuell nur für iPhone-Nutzer verfügbar. Doch selbst nach dieser kurzen Zeit hat Clubhouse schon große mediale Wellen geschlagen. 

 

Kurzer Erfolg oder langfristiger Nutzen?

Welches Potential in der neuen App Clubhouse steckt, kann zur nicht wirklich analysiert werden. Vor allem wegen der aktuellen Pandemie-Lage erregt die App sehr viel Aufmerksamkeit. Da Clubhouse noch neu ist, weiß kaum jemand, was man damit alles so im Marketing-Bereich machen kann. Interessant wird es zudem, wie nützlich die App nach der Pandemie noch sein wird. 

So neu Clubhouse ist, so alt ist das Marketinggeheimnis dahinter. Durch die begrenzte Useranzahl und Zugänge nur durch Einladungen durch etablierte User, bekommt man das Gefühl, die App sei eine exklusive Gruppe, wie eine Art Country Club. Hier kommt nicht jeder rein! Und genau das macht die App so interessant. Sobald Alternativen (auch für Android) entwickelt werden, könnte es für Clubhouse jedoch eng werden.

 

Die Sache mit dem Datenschutz

Jede App hat ihre Macken. So auch Clubhouse. Zum einen kann der in der App erstellte Content nicht abgespeichert werden und ist nach der Diskussion einfach weg. Zudem sind die Räume auf 5000 Zuhörer beschränkt, was – je nach Thema – nicht optimal gelöst ist. 

Ein anderes Thema ist der Datenschutz von Clubhouse, der mittlerweile schon sehr oft diskutiert wurde. So hat nun auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen die App abgemahnt. Hier bemängeln Verbraucherschützer, dass ein vorgeschriebenes Impressum fehlt. Zudem seien die Datenschutzhinweise lediglich in englischer Sprache vorzufinden. Doch den größten Kloß im Hals löst die Tatsache aus, dass der Betreiber der App das Recht für sich beansprucht, die von Anwendern hochgeladenen Kontaktinformationen aus den Adressbüchern der Smartphones (unter anderem für Werbezwecke) zu nutzen. 

 

Clubhouse in der Unternehmenskommunikation

Doch wie genau könnte ein Unternehmen die neue App für sich nutzen? Clubhouse könnte großes Potential für relevante Themen und Diskussionen mit Experten bieten. So bekommen Unternehmen die Chance, ihre Kunden besser kennenzulernen und zu erfahren, was die Community bewegt. Doch hier sollte man sich nicht zu bloßen Verkaufs-Diskussionen verleiten lassen, schließlich soll der Sinn der App in einem ehrlichen und transparenten Austausch liegen – und auch dort bleiben. 

Eine Möglichkeit der Unternehmenskommunikation besteht beispielsweise darin, dass man sich bei Diskussionen als Experte auf einem Fachgebiet etablieren kann und damit automatisch mehr Engagement fördert. Man bekommt dadurch automatisch mehr Bekanntheit und Reichweite. 

Wie genau sich die App Clubhouse jedoch noch entwickeln wird, steht aktuell in den Sternen. Wird sie die nächste große Social-Media-Plattform? Vielleicht. Ist Clubhouse irgendwann aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken? Kann sein. Wird die App viele Selbstdarsteller anlocken, deren Worte nur heiße Luft sind? Möglich. Die Zukunftsaussichten bleiben auf jeden Fall spannend.